KUNSTFREUNDE das Blog über Kunst, Künstler und Ausstellungen

Sa Juli 19th, 2014

Digital Art History – Züricher Erklärung zur digitalen Kunstgeschichte

Das sich Wissenschaften wie Geschichte und Kunstgeschichte auch mit den Aufgaben der neuen Zeit, der Archivierung und auch der Veränderung der Bildhoheit beschäftigen und nicht nur mit „klassischen Kunst – und Geschichtsfeldern“ , ist unendlich wichtig für einen Wissenschaftsbegriff und ein Wissenschaftsethos, dass sich im christlichen Abendland entwickelt hat und heute in der globalisierten Medienwelt jenseits aller weltanschaulichen Grenzen niederschläg.  Wer macht was mit Bildern, Grenzen verschwimmen, in denen Weltanschauung und Machtfragen durch Religion verbrämt wird und der Kampf um die Köpfe durch Bilder geführt wird. Selbst Unterdrücker und Unterdrückte brauchen Bilder, werden Ikonen der Bildwelt manipuliert und eingesetzt.

Da kommt ein kluges und zeitgenössisches Statement, dass verbindende Grundlage werden soll gerade recht.  Zitat:

Das Schweizerische Institut für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA) hat gemeinsam mit dem Kunsthistorischen Institut der Universität Zürich und dem Institut gta der ETH Zürich eine internationale Tagung zum Thema „Digitale Kunstgeschichte: Herausforderungen und Perspektiven“ einberufen. Das Arbeitstreffen vom 26. und 27. Juni 2014 bezweckte, in acht Workshops fachspezifische Positionen und Forderungen zu drängenden Fragestellungen im Zeichen des digitalen Wandels zu erarbeiten. …“

Danke an den Kollegen Christian Gries der unermüdlich diese Themen aufgreift.

 

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