KUNSTFREUNDE das Blog über Kunst, Künstler und Ausstellungen

Mo 11. Dezember 2017

Karl Marx-Ausstellung in Trier – tolle Leihgaben kommen nach Deutschland

Anlässlich des 200. Geburtstags von Karl Marx widmet sich die große Landesausstellung in seiner Geburtsstadt Trier in zwei Museen den vielen Facetten von Marx als Mensch und Analytiker. Das Rheinische Landesmuseum Trier beleuchtet unter dem Titel „Leben. Werk. Zeit.“ Karl Marx und sein Jahrhundert und zeichnet den intellektuellen wie politischen Werdegang von Marx nach. Die Ausstellung „Stationen eines Lebens“ im Stadtmuseum Simeonstift Trier beleuchtet das bewegte Leben von Karl Marx und verfolgt den Lebensweg von Marx‘ Kindheit in Trier bis zum Exil in London. Die Landesausstellung nimmt das Jubiläum nicht nur zum Anlass des Erinnerns, sondern will auch die Aktualität der Marx’schen Theorien hinterfragen. Die Ausstellung wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags. Schirmherr der Ausstellung ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Namhafte Museen und Institutionen aus aller Welt haben Leihgaben zur großen Landesausstellung KARL MARX 1818 – 1883. LEBEN. WERK. ZEIT. in Trier 2018 zugesagt. So stellen etwa das Musée d’Orsay aus Paris, das Victoria & Albert Museum in London und die Eremitage in Sankt Petersburg Ausstellungsstücke für die Jubiläumsschau zur Verfügung, die anlässlich des 200. Geburtstags von Karl Marx vom 5. Mai bis 21. Oktober 2018 gezeigt wird. Knapp 400 Exponate aus elf Ländern, darunter Frankreich, England, Spanien, Russland und die USA, zeichnen ein anschauliches Bild vom Leben und Wirken von Karl Marx und von seiner Zeit. Zu sehen sind wertvolle Gemälde und Zeichnungen sowie Dokumente und persönliche Schriftstücke.

Das früheste Arbeiterporträt der europäischen Malerei von Adolph von Menzel sowie ein Gemälde von Gustave Courbet, einem der wichtigsten Vertreter der realistischen Malerei, das den bedeutenden französischen Sozialisten Pierre-Joseph Proudhon zeigt, gehören zu den Highlight-Exponaten im Ausstellungsteil „Leben. Werk. Zeit.“ im Rheinischen Landesmuseum Trier. Ebenfalls zu sehen ist die erste Marx-Karikatur, die Marx symbolisch als einen an eine Druckerpresse gefesselten Prometheus darstellt, sowie die fünf handschriftlichen Notizhefte, in denen Marx seine Ideen für „Das Kapital“ festhielt, und sein persönliches, mit Anmerkungen versehenes Exemplar der Erstausgabe. Diese außergewöhnlichen Exponate stammen aus dem Internationalen Institut für Sozialgeschichte in Amsterdam und sind zum ersten Mal in dieser Zusammenstellung in der Öffentlichkeit zu sehen. Daneben wird eine von nur noch fünf erhaltenen Fahnen ausgestellt, mit denen die Studenten im Mai 1832 beim Hambacher Fest für Freiheitsrechte und die nationaler Einheit demonstrierten. Erstmals treten hier die drei Farben Schwarz, Rot und Gold im Verbund auf.

Der Ausstellungsteil „Stationen eines Lebens“ im Stadtmuseum Simeonstift Trier zeigt zahlreiche Ausstellungsstücke, die erstmals in Deutschland zu sehen sein werden. Zu den wertvollsten Leihgaben gehören ein Gemälde von Camille Corot („Le Moulin de la Galette à Montmartre“) aus dem Musée d’art et d’histoire Genf sowie eine Ansicht von Brüssel von James Ensor aus dem Musée de la Boverie in Lüttich. Aus der Free Library Philadelphia aus den USA kommt das Gemälde „The Empty Chair“ des englischen Portraitmalers Samuel Luke Fields nach Trier. Noch nie zuvor in der Öffentlichkeit zu sehen war eine Bleistiftzeichnung, die den jungen Karl Marx zeigt. Das Blatt aus der Hand von Marx‘ Kommilitonen Heinrich Rosbach wurde dem Museum aus Privatbesitz geschenkt und gilt als das älteste Bildnis von Karl Marx weltweit. Zu den ungewöhnlichsten Exponaten zählt eine Ausgabe des Kommunistischen Manifests in Braille-Schrift. Die Leihgabe der Bayerischen Blindenbücherei in Nürnberg wird ebenfalls erstmals in einem Museum präsentiert.

Weitere Informationen unter www.karl-marx-ausstellung.de.




Mo 11. Dezember 2017

Städel zeigt RUBENS. KRAFT DER VERWANDLUNG

Na das wird ja mal wieder ein Fest fürs Auge, wenn ab dem 8.2.2018 das Städel in Frankfurt eine Peter Paul Rubens (1577–1640) Ausstellung zeigt. Und ganz passend zur Zeit haben die Ausstellungsmacherinnen den Titel Kraft der Verwandlung gewählt.
Rubens hat die europäische Barockmalerei geprägt wie kaum ein anderer Künstler.

Bild

In Rubens‘ umfangreichem Œuvre spiegeln sich die Einflüsse antiker Skulptur ebenso wider wie jene späterer Kunst aus Italien und nördlich der Alpen, von den Meistern des ausgehenden 15. Jahrhunderts bis zu seinen Zeitgenossen. Seine Bezugnahme auf Werke von Künstlern unterschiedlicher Epochen ist häufig erst auf den zweiten Blick erkennbar – in der aufwendig inszenierten Ausstellung kann der Besucher die zuweilen überraschenden Korrelationen nun im Detail nachvollziehen. Die Gattungsgrenzen überschreitende Schau vereint Malerei, Zeichnung, Druckgrafik, Skulptur und Werke der angewandten Kunst. Neben Originalskulpturen von der Antike bis zur Renaissance werden auch Gemälde und Grafiken von Rubens‘ Vorläufern und Zeitgenossen zu sehen sein, darunter Schlüsselwerke von Tizian und Tintoretto, von Goltzius, Rottenhammer und Elsheimer sowie von Giambologna, Van Tetrode und Van der Schardt.

Städel Direktor Philipp Demandt: „Mit diesem groß angelegten Ausstellungsvorhaben können wir unserem Publikum die Genialität eines außergewöhnlichen Künstlers in all ihren Facetten präsentieren. Die umfassende Schau eröffnet einen faszinierenden Blick auf Meisterwerke des Barock, die den Betrachter – damals wie heute – in ihren Bann ziehen.“

„Rubens war einer der produktivsten und spannendsten Künstler des Barock, der nicht nur zahlreiche nachfolgende Künstlergenerationen beeinflusste, sondern auch selbst verschiedene Quellen für seine Bilderfindungen förmlich in sich einsaugte. Unsere Ausstellung bietet die einmalige Gelegenheit, diesen kreativen und schöpferischen Prozess nun direkt nachzuvollziehen“, erklärt Jochen Sander, Kurator der Ausstellung und Sammlungsleiter für Deutsche, Holländische und Flämische Malerei vor 1800 am Städel Museum.

Vom 8. Februar bis 21. Mai 2018 widmet das Frankfurter Städel Museum dem weltbekannten Künstler die umfassende Sonderausstellung „Rubens. Kraft der Verwandlung“. Anhand von etwa 100 Arbeiten – darunter 31 Gemälde und 23 Zeichnungen von Rubens – arbeitet die Schau einen bisher wenig beachteten Aspekt im Schaffensprozess des Meisters heraus: Sie zeigt, wie tief Rubens in den Dialog mit Kunstwerken berühmter Vorgänger und Zeitgenossen eintrat und wie dies sein fünfzigjähriges Schaffen prägte.




Mo 11. Dezember 2017

Landesmuseum Münster präsentiert Fritz Winter Gemälde als Objekt des Monats

Als Kunstwerk des Monats Dezember präsentiert das LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster ein Ölbild von Fritz Winter (1905-1976). Die Arbeit „Große Konstruktion“ des Künstlers aus den 1930er Jahren hat das Kunstmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) mit Unterstützung des Freundeskreises Anfang des Jahres erworben.

1927 bewarb sich Winter am Bauhaus in Dessau und studierte dort drei Jahre bei Josef Albers, Wassily Kandinsky und Oskar Schlemmer. Die wichtigsten und nachhaltigsten Anregungen erhielt der Künstler jedoch von Paul Klee.

Bild: Das Bild „Große Konstruktion“ malte Fritz Winter 1932. Es ist das Kunstwerk des Monats im LWL-Museum für Kunst und Kultur. Foto: LWL/Neander

Winter kombinierte die Anregungen von Kandinsky, Klee und auch Kirchner mit seinen eigenen künstlerischen Vorstellungen. Die veränderten Lebensumstände nach seiner Zeit am Bauhaus führten bei ihm zu einer Schaffenskrise. Seine Lehrtätigkeit in Halle 1931 holte ihn aus dieser Krise heraus und inspirierte ihn wieder zu neuem, innovativen Schaffen.

Fritz Winter und sein Werk sind eng mit Westfalen verbunden. Das LWL-Museum für Kunst und Kultur besitzt insgesamt neun Werke des Künstlers, die zusammen mit den Arbeiten von Baumeister und Nay einen Bestandteil der Nachkriegskunst in der Sammlung des Museums bilden. Winter war darüber hinaus 1952 der erste Preisträger des bedeutenden und für Westfalen prestigeträchtigen Konrad-von-Soest-Preises, der für herausragende künstlerische Leistungen vergeben wird. Er wurde für ein Werk ausgezeichnet, das in der inneren Emigration entstanden ist. Winter war einer der Künstler, die trotz Malverbot nach 1933 die Traditionen des Bauhauses bewahrt und weiter entwickelt hatten.




Mo 11. Dezember 2017

Ausstellung FARBE.LICHT.RAUM im Künstlerhaus Dortmund

Die Ausstellung FARBE.LICHT.RAUM vereint Malerei nicht nur in Form des klassischen Tafelbildes. ERÖFFNUNG ist am Freitag, 25.1.2018 um 20 Uhr, Künstlerhaus Dortmund, Sunderweg 1, 44147 Dortmund

Die AUSSTELLUNG tritt auch in strengem schwarz-weiß auf, und Farbe ist auch auf anderen Trägermaterialien zu finden. Flach, und auf den ersten Blick an das Tafelbild angelehnt, zeigt sich zum Beispiel eine besondere Materialität in der Verbindung des Trägers mit der Farbe.
Auch installativ wird Farbe erlebbar sein. Im Raum schwebend, auf papierenem Träger oder als hoch glänzende, architekturbezogene Intervention. Das Licht, das uns diese sinnlichen Seherfahrungen ermöglicht, ist bildgebender Bestandteil raumbezogener Arbeiten. In diesen wiederum kann das Licht selbst auch zur Farbe werden. So vereint die Ausstellung künstlerische Positionen der Malerei, Skulptur und Installation, um visuelle und gedankliche Räume in und mit den Kunstwerken zu eröffnen.

Beteiligte KünstlerInnen:
Sybille Hassinger
Nicole Jana
Arjan Janssen
Paul Schwer
Elisabeth Sonneck
Rainer Splitt
Claudia Vogel
Ulrich Vogl

Künstlerhaus Dortmund
Sunderweg 1, 44147 Dortmund
www.kh-do.de
Laufzeit der Ausstellung:26.1. bis 4.3.2018

ÖFFNUNGSZEITEN DER AUSSTELLUNGEN
Do-So 16-19 Uhr
Bei Interesse an Führungen für Gruppen oder Schulklassen wenden Sie sich bitte ans Büro.

EINTRITT
frei, wenn nicht anders angegeben

ÖFFENTLICHE VERKEHRSMITTEL
Bus 453, 460 und 475 zur Haltestelle Treibstrasse
Fußweg vom HBF Nordausgang, 15 Minuten
Fußweg vom Dortmunder U, 15 Minuten




Fr 17. November 2017

MKM Museum Küppersmühle zeigt BERND KOBERLING

Bernd Koberling (geb. 1938) zählt zu den prägenden Maler-Persönlichkeiten Deutschlands. Das MKM richtet dem Künstler nun die bislang umfangreichste Retrospektive aus. Rund 90 Gemälde aus sechs Jahrzehnten künstlerischen Schaffens zeigen Koberling gleichermaßen als Bewahrer und Erneuerer der malerischen Möglichkeiten nach der Moderne. Natur und Landschaft ziehen sich als Leitthema durch die Ausstellung. Sie sind Wesen und Voraussetzung der Bilder.

Bernd Koberling ist eine der prägenden Maler-Persönlichkeiten Deutschlands. Das MKM richtet dem Künstler, der im kommenden Jahr seinen 80. Geburtstag begeht, nun die bislang umfangreichste Retrospektive aus. Rund 80 Gemälde aus sechs Jahrzehnten künstlerischen Schaffens belegen die enorme stilistische Vielfalt seines Werks bis heute und zeigen Bernd Koberling als Bewahrer und Erneuerer der malerischen Möglichkeiten nach der Moderne gleichermaßen. Von Anbeginn seines Schaffens an fragt er – wie auch seine Freunde und Mitstreitern Georg Baselitz, K.H. Hödicke und Markus Lüpertz – was ein »modernes Bild« überhaupt noch sein kann. Fragt, was sein »eigenes Bild« sein könnte. Sein inhaltliches Lebensthema – die Landschaft – findet Koberling bereits früh und bleibt ihm über 50 Jahre treu, verbunden mit der steten Suche nach dem Wesen von Farbe und Bild.

Wer Bernd Koberling vor allem als „Neuen Wilden“ abgespeichert hat, wird von der Vielfalt des Werks überrascht sein: Über neun Kapitel spannt die Ausstellung den Bogen von den lichten, Skandinavieninspirierten Arbeiten der frühen 1960er-Jahre, die ihn berühmt gemacht haben, über die „wilden“ Bilder der 1970er-/80er-Jahre bis hin zu den abstrakten Farb-Landschaften der jüngsten Zeit, mit denen Koberling ungewohnt lyrische Töne anschlägt. Diese Bilder, die im Zentrum der Ausstellung stehen, werden im MKM erstmals museal präsentiert und sind zum Teil eigens für die Ausstellung entstanden.

BERND KOBERLING – Werke 1963 – 2017

Mittwoch, 15. November 2017, 11.00 Uhr
MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg
Philosophenweg 55, 47051 Duisburg

BERND KOBERLING. Werke 1963 – 2017 17. November 2017 bis 28. Januar 2018

Begleitprogramm/Führungen 14. Januar 2018 | 11 Uhr: BERLIN 1965: DIE NEUERFINDUNG DER MALEREI Matinée – Künstlergespräch und Ausstellungsrundgang mit Bernd Koberling (Künstler), Markus Lüpertz (Künstler), Christian Malycha (Kurator), Walter Smerling (Direktor MKM) | 10,- EUR inkl. Eintritt 24. Januar 2018 | 17 Uhr: KUNST und GENUSS-Führung | 21,- EUR inkl. Eintritt, Führung, 1 Getränk, Imbiss Führungen: Jeden Mi u. Fr um 17 Uhr sowie Sa um 15 Uhr durch die Bernd Koberling-Ausstellung (ab 22.11.17), außerdem jeden Sonntag um 15 Uhr durch die Ausstellung und die Sammlung. Auch individuell buchbar. >> Weitere Informationen unter: www.museum-kueppersmuehle.de




Fr 17. November 2017

Kunstmuseum Villa Zanders zeigt: Mary Bauermeister – Zeichen, Worte, Universen

Das künstlerische Werk Mary Bauermeisters (geb. 1934) zählt alleine aufgrund seiner Vielseitigkeit zu den ungewöhnlichsten Oeuvres der zeitgenössischen Kunst. Weit über 50 Jahre umspannt dieses enorm produktive Schaffen, das bereits 1962 zu einer ersten bahnbrechenden Museumspräsentation im Stedelijk Museum in Amsterdam führte.

Mary Bauermeisters Werk ist ebenso schillernd und facettenreich wie ihre Persönlichkeit. Früh experimentierte sie mit außergewöhnlichen Materialien wie optischen Linsen, Prismen, Leinentüchern, Kieselsteinen und vielem mehr. In ihren Zeichnungen, Bildern und Objekten, aber auch in ihren als Gesamtkunstwerk angelegten Land-Art-Projekten manifestiert sich eine ganz eigene, die Grenzen von Bild und Skulptur in eine utopische Dimension erweiternde Bildsprache, mit der sie vor allem in den USA für Furore sorgte.

Nicht minder weitreichend war ihr Einfluss als Katalysator für die Musik- und Kunstszene im Köln der 60er Jahre, als ihr Atelier in der Kölner Lintgasse zum Zentrum einer künstlerischen Avantgarde wurde und Musiker und bildende Künstler aus aller Welt anzog. Mary Bauermeister gilt als Schlüsselfigur der Fluxus-Bewegung, die im Umfeld des Studios für Elektronische Musik des WDR entstand.

Bis heute zieht sie die Menschen in ihren Bann und fasziniert mit einem eigenwilligen Werk, das von einem tiefen Gespür für den Einklang von Mensch und Natur geprägt ist und universelle Phänomene von Struktur, Rhythmus und Zahl in immer neuer Form zum Ausdruck bringt. Logik und Mathematik beschäftigen Bauermeister ebenso wie Musik und Klang, Märchen und Mythen, Licht und Schatten. Sie wendet sich existentiellen Fragestellungen zu und findet zu mal zauberhaften, mal provokanten oder abstrakten Antworten. Immer liegt ihren Äußerungen jedoch ein beeindruckendes Menschenbild zugrunde, das fest in der Natur und in archaischen Traditionen verwurzelt ist.

Die Ausstellung konzentriert sich auf den großen Komplex ihres Werkes, der durch Chiffren, Zeichen, Worte und Zitate gekennzeichnet ist. Hier greift die stets die intellektuelle Herausforderung suchende Künstlerin Kernfragen des Seins auf und bindet sie mit spielerischer Leichtigkeit und kraftvoller Vitalität in ihr ganzheitlich geprägtes Universum.

Laufzeit der Ausstellung: 10.12.2017 – 08.04.2018

Katalog
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Kettler Verlag, 96 Seiten, 19 Euro.

Begleitende Veranstaltungen:

Gespräche im Roten Salon
Mary Bauermeister als Mitbegründerin der Fluxus Bewegung und Katalysator der Kunststadt Köln
Prof. Wulf Herzogenrath, Berlin und Dr. Petra Oelschlägel im Gespräch mit Mary Bauermeister.
Di 23.01.2018, 19:30 Uhr

Ausstellungsrundgang mit Mary Bauermeister und Lesung aus ihrer Autobiografie
So 11.03.2018, 11:30 Uhr

Finissage
Ausstellungsrundgang mit der Künstlerin und Konzert ihres Sohnes Simon Stockhausen
So 08.04.2018, 17:00 Uhr




Fr 17. November 2017

Alle Museen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe im Weihnachtsmodus

Lichterglanz, Weihnachtsmärchen, romantische Märkte aber auch adventliche Besinnlichkeit und natürlich den Nikolaus bieten die Museen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) zur Advents- und Weihnachtszeit.

LWL-Freilichtmuseum Hagen Weiterlesen »




Fr 17. November 2017

Moderne Galerie des Saarlandmuseums wiedereröffnet

Am 18. November öffnet die Moderne Galerie des Saarlandmuseums nach eineinhalb Jahren baubedingter Schließung wieder ihre Pforten: mit einem lang ersehnten Erweiterungsbau, der rund 1.500 m² zusätzliche Ausstellungsfläche und acht Säle unterschiedlicher Proportion bietet – im Zentrum ein 14m hoher Raum als außergewöhnlicher Ausstellungsort für zeitgenössische Kunst. Dank der Erweiterung ist es möglich, die Moderne Galerie als Ganze neu zu denken und sowohl innerhalb der Sammlungspräsentation als auch bei Ausstellungen andere Akzente zu setzen. Die spannungs- und abwechslungsreichen Raumfolgen des neuen Traktes und die denkmalgeschützte Architektur des Altbaus ergänzen sich dabei auf ideale Weise. Weiterlesen »




Fr 17. November 2017

Ausstellung ALF LECHNER | ANFANG UND KEIN ENDE verlängert

Die Alf Lechner Stiftung wird im November und Dezember gleich zwei exklusive Führungen anbieten: Dabei ist der Skulpturenpark gerade im Spätherbst ein wahrer Geheimtipp, da er zahlreiche Schätze des diesjährig verstorbenen Künstlers Alf Lechner beherbergt und in eine malerische Szenerie einbettet! Im Rahmen der Ausstellung ALF LECHNER | ANFANG UND KEIN ENDE (verlängert bis 28. Januar 2018) führt die Kombi-Führung „Double Feature“ durch das Lechner Museum und den Skulpturenpark und gibt einen umfassenden Einblick in das Schaffen des Bildhauers. Bei der Führung „Stählerne Kunst“ können die Besucher zudem die Verwendung von Stahl in Lechners künstlerischem Werk und beim Karosseriebau in der Autoindustrie vergleichend betrachten. Weiterlesen »




Fr 10. November 2017

Lichtkunstmuseum Unna präsentiert die Ausstellung ¡BRIGHT!

Hinter dem Ausstellungstitel  ¡BRIGHT! verbirgt sich die Helligkeit. Helligkeit als Motiv und Sujet. Also genaus das, was die Menschen gerade im Winter brauchen. Licht

Und das Lichtkunstmuseum Unna hat natürlich genau dieses Thema, denn alle Installationen nutzen weißes Licht in Form von Neon oder Leuchtstoffröhren in dieser Ausstellung. Dahinter verbirgt sich ein Spezies Licht, dass langsam verschwindet. Neonröhren und andere Leuchtstoffröhren. Old School, nicht effizient und doch ein Teil der Industriegeschichte.

Die speziell für die Räume des Museums konzipierten Werke stammen von Künstlern verschiedener Generationen und so ist es interessant zu sehen, wie sie mit ähnlichen Materialien ganz unterschiedliche künstlerische Ergebnisse erzielen.

 
Künstlerliste:      Pedro Cabrita Reis (P), Björn Dahlems (D), Molitor & Kuzmin (D/UA), Volkhard Kempter (D).
¡BRIGHT! nicht nur eine Hommage an aussterbende Leuchtmittel, sondern zeigt die Spannung zwischen Raumgrenzen und Raumauflösung, zwischen Industrieprodukt und künstlerischer Installation  – sie ist eine Entdeckungsreise zwischen Nostalgie und Zukunft.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.lichtkunst-unna.de