KUNSTFREUNDE das Blog über Kunst, Künstler und Ausstellungen

Di 17. Februar 2015

Olafur Eliasson aus der Boros Collection in der Langen Foundation

Bei dem Titel kann dem Leser schon mal schwindelig werden. Daher ganz in Ruhed noch mal in Lang: Mit rund 40 Werken Olafur Eliassons besitzt die Sammlung Boros in Berlin eine der umfangreichsten Sammlungen von Arbeiten des dänisch-isländischen Künstlers weltweit. Die Langen Foundation freut sich, eine Auswahl von Rauminstallationen, Fotografien sowie Objekten zu zeigen, die zusätzlich mit der Architektur Tadao Andos korrespondieren. Die Ausstellung erlaubt den Blick auf Eliassons Arbeit aus der Perspektive des Sammlers und bietet mit Werken aus den Jahren 1994 – 2015 zugleich einen repräsentativen Überblick über das Œuvre des Künstlers seit seinen Anfängen.

Der umfangreiche Werkkomplex Olafur Eliassons in der Sammlung Boros basiert auf einer kontinuierlichen Beschäftigung des Sammlers mit dem Schaffen des Künstlers. Von frühen Werken, wie den noch zu Studienzeiten 1994 entstandenen Guckkästen bis zu ungezeigten Neuerwerbungen werden mehr als 25 Exponate in der Langen Foundation präsentiert.

Spätestens seit seiner spektakulären und viel beachteten Installation The Weather Project in der Londoner Tate Modern Gallery (2003) gilt Olafur Eliasson (geb. 1967 in Kopenhagen) als Meister der Inszenierung von naturwissenschaftlichen und physikalischen Phänomenen, die bereits in seinen frühen Arbeiten angelegt sind. Ein zentrales Anliegen dieser Ausstellung ist es, das Schaffen Eliassons von seinen wegweisenden Anfängen bis zur Gegenwart im Spiegel der Sammlung Boros aufzuzeigen und in einen spannungsvollen Dialog mit der minimalistischen Museumsarchitektur von Tadao Ando zu setzen. Laufzeit der Ausstellung vom 18. April bis zum 18. Oktober 2015 in Neuss.




Mo 16. Februar 2015

Kunsthalle Schirn beschäftigt sich mit Künstler und Propheten

In der groß angelegten Ausstellung „Künstler und Propheten. Eine geheime Geschichte der Moderne 1872–1972“ untersucht die Schirn Kunsthalle Frankfurt ab dem 6. März 2015 ein weitreichendes, aber in großen Teilen unbekanntes Kapitel der europäischen, insbesondere der deutschen Kunstgeschichte. Mit über 400 Exponaten – darunter Gemälde, Zeichnungen, Lithografien sowie umfangreiches und seltenes Dokumentationsmaterial – deckt sie verblüffende Kausalitäten zwischen Künstlern der Moderne und selbsternannten „Propheten“ auf. Dabei bettet die Ausstellung die Künstler und die Propheten in einen weitreichenden, 100 Jahre umfassenden sozialhistorischen Kontext ein. Mit einzigartigen und selten gezeigten Leihgaben unter anderem von František Kupka, Egon Schiele, Johannes Baader, Heinrich Vogeler, Friedrich Schröder-Sonnenstern, Friedensreich Hundertwasser, Joseph Beuys oder Jörg Immendorff aus der National Gallery in Prag, dem Leopold Museum, Wien, dem Pariser Centre Pompidou, der Hundertwasser Stiftung, Wien, sowie dem Kunsthaus Zürich, den Staatlichen Museen zu Berlin wie auch zahlreichen privaten Sammlungen und Stiftungen ist die Schirn-Präsentation ein Höhepunkt des Ausstellungsfrühjahrs 2015.

Schirn_Presse_GeheimeGeschichte_Diefenbach_Der_Prophet_1892Bildquelle: Karl Wilhelm Diefenbach
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So 15. Februar 2015

Kunsthalle Bielefeld erhält German Design Award

Die Kunsthalle Bielefeld erhält den German Design Award als Gewinner im Bereich Corporate Design. Am Freitag, den 13. Februar 2015 erfolgt die Preisübergabe an die Büros strobo M. Friederich J. von Klier und Thomas Mayfried Visual Communication, die das Corporate Design für die Kunsthalle Bielefeld entwickelt haben und weiter führen.

Corporate Design Kunsthalle Bielefeld

Bildquelle: Kunsthalle Bielefeld

Die Begründung der Jury lautet:
„Die visuelle Identität der Kunsthalle Bielefeld bricht bewusst mit den Erwartungen bezüglich Kommunikation von Bildender Kunst: Statt mit einer Bild-Repräsentanz zu werben, wird hier der Suggestion durch Worte vertraut. Dabei bezieht sich die typografische Konzeption auf den modernistischen Grundriss der von Philip Johnson erbauten Kunsthalle. Und doch lässt das System Ausnahmen zu. Ein anspruchsvolles Konzept mit hoher visueller Kraft und intellektueller Ausstrahlung, das auffällt, ohne laut zu sein. Wertig.“ Der German Design Award ist ein internationaler Premiumpreis, der von dem Rat für Formgebung (German Design Council) jährlich verliehen wird. Er zeichnet hochkarätige Produkte und Projekte aus dem Produkt- und
Kommunikationsdesign aus und prämiert Designpersönlichkeiten und Nachwuchsdesigner, die auf ihre Art wegweisend in der deutschen und internationalen Designlandschaft sind. Ziel des German Design Award ist es, einzigartige Gestaltungstrends zu entdecken, bekannt zu machen und diese in einer Ausstellung zu präsentieren. Aktuell hat die Fachjury des German Design Award 2015 aus 2.250 internationalen Einreichungen und insgesamt 20 Wettbewerbskategorien 20 Gold-Preisträger ausgewählt. Neben den Gold-Auszeichnungen vergab sie bis zu 10 Winner-Prämierungen pro Kategorie und ehrte weitere Arbeiten mit dem Prädikat Special Mention. Die Fachjury setzt sich aus 30 Designexperten aus Wirtschaft, Wissenschaft und der Gestaltungsindustrie zusammen. Die Ausstellung der Kategorie Kommunikationsdesign wird am 13. Februar 2015 um 18 Uhr im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt eröffnet und ist dort bis zum 1. März 2015 zu sehen.

Kunst aus Leipzig w




Fr 13. Februar 2015

Pietro Donzelli (1915-1998). Luce. Fotografien in den Opelvillen

Vom 25. März bis 14. Juni 2015 zeigen die Opelvillen eine große monografische Ausstellung des italienischen Fotografen Pietro Donzelli. Anlässlich seines zum 100. Geburtstag am 15. April 2015 wird es im wahrsten Sinne des Wortes eine Bilderreise vom Norden in den Süden Italiens geben.

Zum 100. Geburtstag von Pietro Donzelli wird sein Werk umfangreich vorgestellt. Seine wichtigsten Arbeiten entstanden in den 1950er- und 1960er-Jahren, als der italienische Neorealismus neue Ausdrucksformen in Kunst, Film und Fotografie entwickelte. Donzellis Augenmerk galt immer jenen Momenten, in denen sich das Lebensgefühl der Menschen ausdrückt, und jenen Stimmungen, in denen das Wesen der italienischen Landschaft sichtbar wird. Sein Hauptverbündeter war dabei das Licht.
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Bildquelle: Pietro Donzelli, Bauernversammlung, 1951/1994, © Estate Pietro Donzelli, Frankfurt a.M.
Courtesy DZ BANK Kunstsammlung

Eintritt: 8 €, ermäßigt 6 €, Familienkarte: 12 €, freier Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre Ort: Opelvillen, Ludwig-Dörfler-Allee 9, 65428 Rüsselsheim Öffnungszeiten: Montag und Dienstag geschlossen, Mittwoch 10–18 Uhr, Donnerstag 10–21 Uhr, Freitag bis Sonntag 10–18 Uhr Sonderöffnungszeiten: Gründonnerstag, 2. April 2015, Karsamstag, 4. April 2015, Ostersonntag und Ostermontag, 5. und 6. April 2015, Maifeiertag, Freitag, 1. Mai 2015, Christi Himmelfahrt, Donnerstag, 14. Mai 2015, Pfingstsonntag und Pfingstmontag, 24. und 25. Mai 2015, Fronleichnam, Donnerstag, 4. Juni 2015, 10-18 Uhr Geschlossen: Karfreitag, 3. April 2015




Fr 13. Februar 2015

Andrea Fraser erste Retrospektive in Österreich

Als erste österreichische Institution zeigt das Museum der Moderne Salzburg eine umfassende Werkschau der US-amerikanischen Künstlerin Andrea Fraser (geboren 1965 in Billings, Montana, lebt in Los Angeles, USA). Mit ihren mitunter Kontroversen auslösenden Werken zählt Fraser zu den einflussreichsten Künstlerinnen ihrer Generation. Basierend auf der kritischen und feministischen Theorie entwickelte sie in über dreißig Jahren einen großen und vielfältigen Komplex von Werken. Fraser ruft uns dazu auf, die Motivationen, die die unterschiedlichen Akteure des Kunstbetriebs antreiben, zu hinterfragen. Gleichzeitig unterstreicht sie die Bedeutung der Kunst und ihrer Institutionen als unentbehrliche Orte kritischer Reflexion über uns selbst und unsere Gesellschaft

Bildquelle: MDM Still Andrea Fraser

Ihre künstlerische Auseinandersetzung baut auf der kritischen und feministischen Theorie und dem Vermächtnis der ersten Generation von feministischen undinstitutionskritischen Künstler_innen auf. Ausgehend von den Theorien des französischen Soziologen Pierre Bourdieu (1930-2002) forscht Fraser seit Mitte der 1980er-Jahre intensiv zu den sozialen, institutionellen, ökonomischen undpsychologischen Strukturen und Strategien im zeitgenössischen Kunstfeld. Sie untersucht sowohl die Motivationen, die die unterschiedlichen Akteure und Akteurinnen des Kunstbetriebs antreiben, als auch der
wechselseitige Beziehungen. In ihrer künstlerischen Praxis stellt sie sich selbst als Protagonistin und als Projektionsfläche für ihre soziokulturellen Analysen zur Verfügung und schlüpft dabei in unterschiedliche Rollen. Ihre Inszenierungen sind dabei humorvoll und anspruchsvoll zugleich und vereinen dies mit theatralischem Geschick und kluger, kritischer Analyse. Fraser ruft dazu auf, den eigenen Anspruch an die Kunst und den durch sie hervorgebrachten Betrieb infrage zu stellen.
Anhand von etwa fünfzig Werken, die die Vielfalt ihrer Medien – Druckgrafik, Fotografie, Installation, Performance, Textarbeiten und Video – repräsentieren, zeigt die Ausstellung einen umfassenden Überblick über die letzten drei Dekaden im Werk Frasers. Sie reicht von Four Posters (1984) über berühmte Performances wie Museum Highlights (1989), Inaugural Speech(1997),Official Welcome(2001/2003)und die Audioinstallation für den österreichischen Pavillon zur 45. Biennale di
Venezia (1993) bis hin zu jüngsten Werken wie Men on the Line(2012). Ergänzt wirddie Werkschau durch die europäische Premiere der Performance Not just a few of  us (2014) auf Video. Die wegweisende Arbeit May I Help You? wird in allen realisierten Versionen von 1990, 2005 und 2011 gezeigt. Ein umfangreiches Archiv,das eine Auswahl an Videos, aber auch Dokumentationen zu wichtigen Werken wie Damaged Goods Gallery Talk Starts Here (1986), Preliminary Prospectuses(1993)
und Services (1994) enthält, bildet das Zentrum der Ausstellung.
Museum derModerne Salzburg Laufzeit der Ausstellung 21.3.2015 – 5.7.2015

Kunst aus Leipzig w




Fr 13. Februar 2015

Museum der Moderne Salzburg zeig die Sammlung von Kokoschka bis Anzinger

Auf Basis ihrer ersten bei der Sichtung der Museumssammlung gewonnenen Eindrücke hat die neu bestellte Kuratorin für Moderne, des Museums der Moderne Salzburg Beatrice von Bormann, eine Ausstellung über Expressionismus erarbeitet. Gezeigt werden Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und Druckgrafiken aus der Sammlung von rund 80 Künstler_innen des 20. und 21. Jahrhunderts. Der Schwerpunkt liegt dabei auf österreichischen und deutschen „Expressionismen“: vom frühen Expressionismus vor dem Ersten Weltkrieg über den Neoexpressionismus der 1960er- und 1970er-Jahre bis zu den Neuen Wilden.

Bildquelle: Jean Egger, Portrait eines Jünglings, 1927, Öl auf Leinwand, Museum der Moderne Salzburg

Franz Marc bezeichnete dieses Bestreben 1912 als „subjektive Umwandlung der Natur“. Dabei führte das
internationale Formexperiment dazu, dass Expressionismus von Anfang an abstrakte und figurative Kunst – im selben Bestreben, das „Geistige“ darzustellen – vereinte.
Das Museum der Moderne Salzburg verfügt über hervorragende Werke sowohl des frühen Expressionismus von Richard Gerstl, Oskar Kokoschka, Ernst Ludwig Kirchner und Emil Nolde als auch über repräsentative Werke des
Neoexpressionismus, etwa von Markus Lüpertz und Georg Baselitz, und der Neuen Wilden wie Siegfried Anzinger, Erwin Bohatsch und Gunter Damisch. Eine spezifischösterreichische Form des expressiven Realismus ist
durch Künstler wie Georg Eisler, Alfred Hrdlicka, Rudolf Kortokraks und Karl Stark vertreten. Mehrere Werke werden erstmals ausgestellt, darunter zwei Schenkungen.

Laufzeit der Ausstellung vom 7.3.2015 bis zum 21.6.2015

Kunst aus Leipzig w




Mi 11. Februar 2015

Kunsthalle Hamburg erfreut mit Klassischer Moderne

Die Ausstellung Verzauberte Zeit in der Hamburger Kunsthalle präsentiert die historische Sammlung des Schweizer
Ehepaares Arthur und Hedy Hahnloser-Bühler, die zwischen 1906 und 1936 in der Villa Flora in Winterthur eine
beeindruckende Anzahl an Meisterwerken der Kunst des Postimpressionismus zusammenführen konnten. Der Schweizer Maler Félix Vallotton (1865-1925) hatte das Ehepaar zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Paris in die Kreise der führenden Künstler eingeführt, wo sie schnell Freundschaft mit Pierre Bonnard, Edouard Vuillard, Henri Manguin und später Henri Matisse schlossen. Dank des intensiven Austauschs mit den Künstlern erlangten sie früh ein
tiefes Verständnis für deren künstlerische Ziele und wurden zu leidenschaftlichen und äußerst fachkundigen Sammlern ihrer Werke. Ausgestattet mit einem untrüglichen Spürsinn gelang es ihnen darüber hinaus, wichtige Spitzenwerke der großen Vorreiter der künstlerischen Moderne zu erwerben, darunter Gemälde von Paul Cézanne, Vincent van Gogh, Auguste Renoir und Edouard Manet. Die Ausstellung zeigt über 200 ausgewählte Werke von
18 Künstlern aus der weltberühmten Sammlung, die nun erstmals in Deutschland zu sehen ist.
Die Postimpressionisten schufen, angeregt von der Kunst des japanischen Holzschnitts, figürliche Werke, die von einer flächigen Raumauffassung, einer außergewöhnlichen Farbintensität und einer neuen Wertschätzung für das Ornamentale gekennzeichnet waren. In ihren Interieurs, Stillleben und Landschaftsbildern waren sie bestrebt, den Moment der Wahrnehmung gleichsam auszudehnen, das Gesehene symbolisch und traumhaft aufzuladen und so
in der Darstellung zu verzaubern.
Die Sammlung von Arthur und Hedy Hahnloser-Bühler zeichnet sich durch die harmonische Geschlossenheit des Ganzen mit ihrem Umfeld in der noch heute existierenden Villa Flora aus. Anhand von Einrichtungsgegenständen, Photos und Originaldokumenten bietet die Ausstellung faszinierende Einblicke in die Villa Flora und lässt diese als einen unvergleichlichen Ort der Kunst, der Künstler und ihrer Sammler wieder erstehen.
Die ausgewählten Werke, darunter 110 Gemälde, stammen aus der Hahnloser/Jaeggli Stiftung, aus bedeutenden Schweizer Museen und von privaten Leihgebern.
Ein eigens für die Ausstellung entstandener Dokumentarfilm (78 Minuten) zur Geschichte des Sammlerpaars und der Villa Flora sowie zwei zeitgenössische Interventionen der Schweizer Künstlerinnen Ursula Palla und Judith Albert ergänzen die Präsentation.
Die Ausstellung wird anschließend in veränderter Zusammenstellung im Musée Marmottan Monet in Paris, im Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) und in der Staatsgalerie Stuttgart zu sehen sein.
Künstler und Künstlerinnen die mit Arbeiten in der Ausstellung vertreten sind:
Pierre Bonnard, Paul Cézanne, Giovanni Giacometti, Vincent van Gogh, Ferdinand Hodler, Aristide Maillol, Edouard Manet, Henri Manguin, Marino Marini, Albert Marquet, Henri Matisse, Odilon Redon, Auguste Renoir, Auguste Rodin, Georges Rouault, Félix Vallotton, Edouard Vuillard und Friedrich Wield sowie die Gegenwartskünstlerinnen Judith Albert und Ursula Palla.

Zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter Katalog (144 Seiten, 17,90 €) mit wissenschaftlichen
Texten von Angelika Affentranger-Kirchrath, Margrit Hahnloser-Ingold und Daniel Koep zur Kunst- und
Sammlungsgeschichte der Villa Flora. Die Publikation wird im Museumsshop und unter www.freunde-der-kunsthalle.de erhältlich sein.
Ein Audioguide (4 €) gibt an rund 25 Stationen der Ausstellung Erläuterungen und wird von der
Schauspielerin Hannelore Hoger gesprochen.
Auf Twitter wird die Ausstellung unter #VerzauberteZeit begleitend kommuniziert.




Mi 11. Februar 2015

Lehmbruck Museum Duisburg zeigt Videoinstallation

Im Lehmbruck Museum Duisburg wird die zweiteilige Installation des Künstlers Neїl Beloufa „Being Rational“ gezeigt. Eingefasst in eine raumgreifende, architektonische Skulptur präsentiert sie den Film „Data for Desire“ (2014): Junge französische Studentinnen und Studenten versuchen mit Hilfe mathematischer Formeln, Handlungen amerikanischer Jugendlicher vorherzusagen.

lehmbruck Bildquelle: LehmbruckMuseum Duisburg

Wie schon in früheren Projekten spielt Beloufa auch in seinem jüngst entstandenen Film mit dem Spannungsverhältnis zwischen Fiktion und Dokumentation und der künstlerischen Brechung dieser scheinbaren Gegensätze. Betrachtet man unter diesem Aspekt die Prognosen der Wissenschaftler, unterläuft Beloufa den objektiven Anspruch wissenschaftlicher Untersuchungen, indem er deren subjektiven Charakter exponiert und sie in letzter Konsequenz ins Leere laufen lässt.

Im Rahmen der groß angelegten dezentralen Initiative „25/25/25“ bringt die Kunststiftung NRW aus Anlass ihres 25jährigen Bestehens 25 internationale Künstlerinnen und Künstler mit 25 städtischen Museen des Landes zusammen, um die Öffentlichkeit neu für die einzigartige kulturelle Bedeutung der Museen in Nordrhein-Westfalen zu sensibilisieren.

Zwischen dem 13. Februar und 5. März 2015 weisen von Beloufa illustrierte Plakate auf die Präsentation im Duisburger Lehmbruck Museum hin.

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Di 10. Februar 2015

Louise Bourgeois Struktur des Daseins in München

Im Laufe ihrer langen künstlerischen Laufbahn hat Louise Bourgeois (1911-2010) Ideen und formale Neuerungen entwickelt, die später zu Schlüsselpositionen in der zeitgenössischen Kunst wurden: unter anderem das Environment, Formate des Theaters sowie die Beschäftigung mit Psychoanalyse und Feminismus.

Das Haus der Kunst in München widmet ihr nun eine Schau die den Zellen nachspürt: Louise Bourgeois - Strukturen des Daseins: Die Zellen, läuft vom 27. Februar bis zum 2. August 2015
Zu den innovativsten und anspruchsvollsten skulpturalen Arbeiten innerhalb ihres umfangreichen Œuvres gehören die Cells [Zellen], eine Serie von architektonischen Räumen, die ein ganzes Spektrum von Gefühlen eröffnen. Dieser Werkkomplex entstand in einem Zeitraum von über zwanzig Jahren. Jede Zelle ist wie ein eigener Mikrokosmos: ein Gehäuse, das die Innenwelt von der Außenwelt trennt. In diesen einzigartigen Räumen komponiert die Künstlerin mit gefundenen Gegenständen, Kleidungsstücken oder Stoffen, Mobiliar und markanten Skulpturen eine theaterähnliche Szenerie, die emotional stark aufgeladen ist.

„Raum existiert gar nicht, er ist nur eine Metapher für die Strukturen unseres Daseins.” Louise Bourgeois

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Fr 6. Februar 2015

Ausschreibung zum Kunstpreis der Nürnberger Nachrichten startet

In diesem Jahr wird zum 23. Mal der „Kunstpreis der Nürnberger Nachrichten” verliehen. Die hochdotierte Auszeichnung besteht wie stets aus einem 1. Preis (8.500 Euro), einem 2. Preis (5.500 Euro) und einem 3. Preis (3.000 Euro) sowie mehreren weiteren Kunstpreisen zu jeweils 2.000 Euro. Außerdem wird wieder der mit 8.500 Euro dotierte, unjurierte „Sonderpreis des Verlegers der Nürnberger Nachrichten“ vergeben.

2015 findet die Verleihung der „NN-Kunstpreise“ erneut im Rahmen einer Ausstellung im Kunsthaus im Nürnberger KunstKulturQuartier statt, die am 22. Juli eröffnet wird und bis zum 6. September dauert. Zur Ausstellung erscheint wieder ein umfangreicher Katalog. Weiterlesen »