KUNSTFREUNDE das Blog über Kunst, Künstler und Ausstellungen

Sa 15. Juli 2017

LUTHER UND DIE AVANTGARDE im Alten Gefängnis Wittenberg

Einen Tag im Gefängnis verbringen, mit Kunst von Ai Weiwei, Olafur Eliasson, Jonathan Meese oder Erwin Wurm – das geht aktuell in der Ausstellung „Luther und die Avantgarde“ in Wittenberg. Das alte Gefängnis der Lutherstadt wurde eigens für die umfassende Ausstellung internationaler Gegenwartskunst in Stand gesetzt und ist erstmals öffentlich zugänglich. Und angenehm kühl an heißen Sommertagen…

66 Künstler aus aller Welt haben das historische Gebäude in ein Kunstmuseum auf Zeit verwandelt. Die Gemälde, Skulpturen, Installationen und Videos transportieren wegweisende Ideen Luthers in die Aktualität. Hier wird der perfekte Jesus gecastet, ein Industrieroboter übernimmt die Rolle des schreibenden Mönchs und der gläserne Mensch erhält ein gläsernes Gefängnis mit Stäben voller Bonbons.

Das alte Gefängnis liegt nur einen Sprung von der Schlosskirche entfernt, an die Luther vor 500 Jahren seine Thesen angeschlagen haben soll. So lädt die malerische Altstadt von Wittenberg mit Stadtkirche und Lutherhaus im Anschluss zu einem Spaziergang zu den Schauplätzen der Reformation ein.

Den ganzen Sommer über bis zum 17. September ist die Ausstellung täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Für das leibliche Wohl sorgt das Café „Offener Vollzug“ im Gefängnishof.
LUTHER UND DIE AVANTGARDE
Altes Gefängnis Wittenberg
Ehemalige Haftanstalt, Berliner Str./Ecke Dessauer Straße
06886 Lutherstadt Wittenberg




Sa 15. Juli 2017

Wechselblicke. Zwischen China und Europa 1669–1907 in Berlin

Die Sonderausstellung der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin präsentiert anhand von rund 100 Kupferstichen, Fotografien, Porzellanen, Gemälden und kunsthandwerklichen Objekten die bisher wenig beachtete Wechselseitigkeit des kulturellen Austausches zwischen China und Europa vom Ende des 17. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts.

Die Rezeption chinesischer Kulturgüter in Europa wird seit langem als „Chinoiserie“ bezeichnet; weit weniger bekannt ist die gleichzeitige Übernahme und Interpretation kultureller Merkmale aus Europa – der sogenannten „Europerie“ – während der Qing-Dynastie (1644–1911) in China. Die Ausstellung veranschaulicht die Prozesse und Wechselwirkungen, die nicht nur Chinoiserien hervorbrachten und das China-Verständnis vieler Europäer prägten, sondern auch Europerien erzeugten – also Architekturen und Artefakte, die das Europa-Bild Chinas widerspiegeln.

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Do 13. Juli 2017

Bucerius Kunstforum beleuchtet die Entstehung des Kunstmarktes

Das Bucerius Kunst Forum Hamburg präsentiert vom 23. September 2017 bis zum 7. Januar 2018 die erste umfassende Themenausstellung zur Geburt des Kunstmarktes im Goldenen Zeitalter der Niederlande. Auf den Spuren von Künstlern wie Rembrandt, Ruisdael, van Goyen und vielen anderen erforscht die Ausstellung, wie gesellschaftliche Veränderungen in den Niederlanden des 17. Jahrhunderts einen neuen Kunstmarkt und eine ganz eigene Kunst hervorgebracht haben. Sie illustriert, wie sich Künstler, Kunsthändler und ihre Werkstätten auf die neue Marktsituation einstellten und warum die Preise auf dem Kunstmarkt von wenigen Gulden bis hin zu Höchstsummen reichten. Die Ausstellung Die Geburt des Kunstmarktes. Rembrandt, Ruisdael, van Goyen und die Künstler des Goldenen Zeitalters ist die erste Schau von Prof. Dr. Franz Wilhelm Kaiser in seiner Funktion als Direktor und künstlerischer Leiter des Bucerius Kunst Forums.
Im 17. Jahrhundert verlor der Adel an Bedeutung und die calvinistisch reformierte Kirche der Niederlande forderte schmucklose Kirchenbauten. Während die traditionellen Hauptauftraggeber also weitestgehend wegfielen, konnte sich ein erstarkendes Bürgertum erstmals Ölbilder leisten. Ein außerordentlich hohes und breit verteiltes Bildungs- und Wohlstandsniveau bot den Nährboden für einen Kunstmarkt, dessen Kommerzialisierung einen größeren Einfluss auf Techniken, Darstellungsformen und Themen der Gemälde haben sollte als die ursprünglichen adeligen und klerikalen Auftraggeber. Die Künstler begannen sich neu zu orientieren und ihre Bilder für einen anonymen Markt zu malen, ohne vorab ihre Käufer und deren Wünsche zu kennen. Weiterlesen »




Do 6. Juli 2017

Ausstellung Der blinde Fleck. Bremen und die Kunst in der Kolonialzeit

In Belgien ist die Beschäftigung mit der eigenen kolonialen Vergangenheit schon weiter. Aber auch in Deutschland findet langsam nicht nur wissenschaftlich, die Aufarbeitung der Kolonialgeschichte statt. Als erstes deutsches Kunstmuseum startet Bremen das Projekt seine Geschichte auf die Spuren der Kolonialzeit und die Verflechtungen von Handelsgeschichte, Mäzenatentum und Sammlungsgeschichte zu befragen.
Die Kunsthalle Bremen präsentiert mit der Ausstellung „Der blinde Fleck. Bremen und die Kunst in der Kolonialzeit“ ab dem 5. August 2017 die Ergebnisse eines durch die
Kulturstiftung des Bundes gefördertes Forschungsprojekts.

Bild: Bernd Steiner, Plakat des Norddeutschen Lloyd, Schifffahrtsmuseum

Die Ausstellung soll eine kritische Schule des Sehens sein und einen Diskussionsraum eröffnen, in dem die Besucher Fragen nach dem Umgang mit dem Fremden vor dem Hintergrund der globalen Handelsgeschichte der Hansestadt Bremen und seinem kolonialem Erbe reflektieren können. Unter anderem mit Arbeiten von Fritz Behn, Paul Gauguin, Paula Modersohn-Becker
und Amrita Sher-Gil sowie von japanischen Holzschnittkünstlern und von unbekannten afrikanischen Künstlern. Weiterlesen »




Mi 5. Juli 2017

Skulptur Projekte Münster 2017 – Selbstversuch

Die fünfte Ausgabe der Skulpturen Projekte in Münster hat so langsam Fahrt aufgenommen. In der Stadt, die ohnehin für Tagestouristen ein beliebtes Ziel ist, werden die Kulturtouristen der Sorte „Interessiert an zeitgenössischer Kunst“ immer mehr. 35 Kunstorte in der Stadt gehören zum Ausstellungsparcour. Dazu gesellen sich die aus den vergangenen 4 Ausgaben angekauften Skulpturen und Projekte, die für den Sommer auch wieder schön gemacht worden sind. Ein wahrer Marathon. Wer wirklich viel sehen will, der sollte ein Fahrrad mitbringen bzw. ein Fahrrad ausleihen. Darauf ist die Stadt tatsächlich eingestellt.
Natürlich ist der Kern der Ausstellung rund um das Landesmuseum Münster zu finden. In und um das Museum sind gut 20 Arbeiten zu finden. Aber da Münsters historische Altstadt ja überschaubar ist, ist auch der bereich, der etwas jenseits des Domplatzes liegt gut zu erreichen. Aber die Arbeiten, die am meisten diskutiert und fotografiert werden sind am Hafen die Arbeit On Water von Ayşe Erkmen und von am Erbdrostenhof von Nairy Baghramian Beliebte Stellen / Privileged Points 2017, Skulptur Projekte 2017 . Das die Guides der Skulpturen Projekte dort die Besucher die vielfach die Arbeit „begreifen“ und „besitzen“ möchten verscheuchen müssen, tut ein übriges, um ins Gespräch zu kommen.

Ayşe Erkmens Arbeit On Water ist im Hafenbecken zu finden und es macht einfach Spaß über die versenkten Seecontainer und die darauf befindliche Gitterroste-Laufbahn zu gehen. Bis zum Knie im Wasser, aber eben nicht tiefer und so kann man über bzw. durchs Wasser waten. Die Gebäude drum herum von einer Seeperspektive erleben und so sehr spielerisch sich mitnehmen lassen in die Kunst.

Als Handreichung ist der gedruckte Plan mit den Hinweisen zu den Künstlerinnen und Künstlern empfehlenswert, der für 3 € im Landesmuseum und an allen Touristeninformationen erworben werden kann.  Auch geführte Touren sind zu bekommen, allerdings ist dabei Zeit einzuplanen 2 bis 4 STunden kann man unterwegs sein.  Manchmal sind die Projekte ganz unspektakulär und eher beiläufig zu erleben.

Der nach der Wiedereröffnung des Münsteraner Hauptbahnhofs mit Fahrradabstellsystemen ausgestattete Hamburger Tunnel ist eine Schau. Ein Fahrradparkhaus kostenlos und überdacht in einem aus dem Stadtverkehr herausgenommenen Verbindungstunnel zwischen dem östlichen Stadtbereich und dem westlichen historischen Altstadtbereich. Hier hat Emeka Ogboh seine Arbeit Passage through Moondog / Quiet Storm, eine Soundinstallation realisiert. Beim Staunen über die Fahrradparkanlagen, die in verschiedenen Sprachen erklärt sind, hört man gesprochenes Wort. Erst wie von Passanten gesprochen, dann doch eine Installation. …. Läuft so mit, eben ein ruhiger Strom.

 

Die Skulpturen Projekte 2017 sind noch bis zum 1.10.2017 in ganz Münster zu sehen. Die normalen Öffnungszeiten sind von 10 bis 20 Uhr und Freitags von 10 bis 22 Uhr.  Tipp: Zeit mit bringen und die Stadt und die Kunst durch bummeln und entdecken erleben. Nicht so sehr mit dem Plan in der Hand.

Stadtführungen in Paderborn




Di 4. Juli 2017

„Bunte Götter“ – ein Frankfurter Erfolgsprojekt erobert die USA und das Netz

Da freut sich doch das historistische Herz, wenn von „Polychromieforschung“ gesprochen wird. Die Antike war bunt, sehr bunt. Und das will die Welt sehen und daher ist die Reihe des Liebiegmuseums aus Frankfurt jetzt in der Welt unterwegs:

Nächste Station der Erfolgsausstellung ab Herbst 2017 in San Francisco – Forschungsprojekt mit dem Metropolitan Museum of Art (New York) gestartet – „Bunte Götter“-Themen-Digitorial ab sofort unter buntegoetter.liebieghaus.de verfügbar

Die weltweite Begeisterung für das Frankfurter Forschungsprojekt zur farbigen Antike und die daraus resultierende Ausstellung „Bunte Götter“ reißt nicht ab. Die Präsentation ist seit mittlerweile bald 15 Jahren international auf Tour und beweist dabei immer wieder eindrücklich, dass die anschauliche Vermittlung von Polychromieforschung Menschen in den verschiedensten Ländern fasziniert. Die Zwischenbilanz von bisher rund 30 internationalen Stationen sowie weit über zwei Millionen Besuchern spricht für sich. Vom 28. Oktober 2017 bis zum 7. Januar 2018 wird die Schau in der Legion of Honor in San Francisco zu sehen sein und damit an einer der beiden neuen Wirkungsstätten des ehemaligen Liebieghaus Direktors Max Hollein.
Während die Ausstellung ab Herbst dieses Jahres an der Westküste der USA gastiert, läuft an der Ostküste bereits zum jetzigen Zeitpunkt ein Forschungsprojekt in Kooperation mit dem Metropolitan Museum of Art (New York). Es nimmt den sogenannten „New Yorker Kuros“ (ca. 580 v. Chr.) in den Blick, auf dem sich noch zahlreiche Farbreste finden. In Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern vor Ort führt das Polychromieprojekt des Liebieghauses unter der Leitung von Prof. Dr. Vinzenz Brinkmann naturwissenschaftliche Untersuchungen am Objekt durch. Dieser Forschungsprozess soll in eine farbige Rekonstruktion des Kuros’ münden.
Die Ausstellung mit ihren farbenprächtigen Rekonstruktionen ist bereits vor ihrer Station in San Francisco, und zwar ab dem heutigen Tag, für jeden im Internet zugänglich dank des multimedialen „Bunte Götter“-Digitorials. Das vom Liebieghaus entwickelte digitale Vermittlungsangebot lässt die Nutzer völlig kostenfrei und unabhängig von der physischen Ausstellung in die beeindruckende Welt der „Bunten Götter“ eintauchen. Informative Texte, spannende Audioelemente und zahlreiche Bilder mit anschaulichen Effekten geben einen facettenreichen Einblick in die Polychromieforschung und die Farbrekonstruktion. Das Themen-Digitorial ist sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch unter buntegoetter.liebieghaus.de abrufbar.

Anlässlich des Digitorial-Launchs wird Vinzenz Brinkmann am Donnerstag, 17. August 2017, einen Vortrag zum Ausstellungsprojekt, dem Themen-Digitorial sowie seinen neuesten Forschungsvorhaben und -erkenntnissen im Bereich der Polychromieforschung halten.




Di 4. Juli 2017

Videobox »Museum Matters« Emma Wolukau-Wanambwa Staatsgalerie Stuttgart

Unter dem Titel »Museum Matters« konzentriert sich die Reihe der Videobox der Staatsgalerie Stuttgart auf Arbeiten von jüngeren und etablierten Künstlern und Filmemachern, die das Museum zu ihrem Gegenstand machen. Dokumentarisch, experimentell, essayistisch oder narrativ nehmen sie Museen, ihre Ansätze, Präsentationen und Formen der Vermittlung in den Blick, um Bedingungen von Sammlungen sichtbar zu machen und alternative Archive herauszufordern.

Ist das Museum ein kollektiver Speicher von Wissen oder Plattform für Experimente? White Cube oder Werkstatt? Architekturikone oder interaktiver Ort der Kommunikation?

Lange schon gibt es verschiedene Vorstellungen, Theorien und Utopien über das Museum. Immer wieder hat sich diese Institution in ihrer Geschichte geändert. Nicht zuletzt Künstler setzen sich stetig mit diesem öffentlichen Ort von Bildern und Bilderfahrungen auseinander, der zwischen Gegensätzen wie Geschichte und Zukunft, Konjunktur und Krise pendelt. Einerseits waren Museen traditionell Ausbildungsinstrumente und mitunter Ateliers für sie. Andererseits haben Künstler in ihrer Kunst wie in ihren Manifesten Museen beharrlich attackiert, ihre scheinbare Neutralität und Objektivität kritisch thematisiert und ihre Gesten des Zeigens etwa aus feministischer, antirassistischer und antikolonialer Perspektive hinterfragt.

Die Reihe geht nach Andrea Fraser, Marcel Odenbach und Karsten Krause weiter mit Emma Wolukau-Wanambwa, »A Short Video about Tate Modern« (2003/2005)

Die Videoarbeit der Künstlerin, geboren 1976 in Glasgow, blendet aus, was man unmittelbar mit dem weltweit meistbesuchten Museum für aktuelle Kunst am Londoner Themseufer verbindet: Es wirft keinen Blick auf das umfunktionierte Kraftwerk oder in seine Turbinenhalle, zeigt keine Sammlungspräsentationen oder Ausstellungsräume, interessiert sich nicht für seine Cafés, Museumsshops oder Besucherströme. Und doch löst das Video ein, was sein Titel ankündigt.

Mehr als eine Dekade vor dem eröffneten Erweiterungsbau des Museums entstanden, beschränkt sich »A Short Video about Tate Modern« auf zwei Einstellungen, die beide die Künstlerin zeigen. Zunächst steht Wolukau-Wanambwa schwarz gekleidet stumm vor einer weißen Wand und blickt in Nahaufnahme frontal in die Kamera. Mit Hilfe von Untertiteln folgt man ihrem inneren Monolog, in dem sie von ihren Erfahrungen im Rahmen ihrer Teilnahme an einem Kunst-Workshop im obersten Stock des Museums erzählt. Dort stellt sie fest, dass sie die einzige »nicht-weiße« Person ist und fühlt sich unangenehm exponiert, während ihr hinter den Kulissen vor allem viel schwarzes Museumspersonal – Aufsichten, Wachmänner oder Küchenmitarbeiter – begegnet. Als Künstlerin mit Zugang zu den Inhalten des Museums erntet sie ihre Blicke. Die zweite Einstellung des Videos zeigt Wolukau-Wanambwas Arbeit, die Ergebnis des Workshops ist: Darin steht sie erneut wortlos vor einer weißen Wand. Diesmal wäre sie ganz zu sehen, verdeckte sie nicht eine große weiße Pappe, die sie in ihrer Umgebung zum Verschwinden bringt. Nur ihre schwarzen Beine bleiben sichtbar.

Mit minimalen Mitteln führt »A Short Video about Tate Modern« vor Augen, wie auch ein »für alle offenes« Museum gesellschaftliche Verteilung von Privilegien widerspiegelt. Dass die eigene Rolle im Spannungsfeld von gegensätzlich erlebten Mehrheitsverhältnissen und Hierarchien dabei als ambivalent mit reflektiert wird, macht das Video umso eindringlicher.

Videobox »Museum Matters«

Emma Wolukau-Wanambwa

»A Short Video about Tate Modern«

4.7. – 3.9.2017 in der STaatsgalerie STuttgart




Di 4. Juli 2017

Graswurzelkunst? – Ein Dorf wird Kunstmeile Suttorf

Das kleine beschauliche Dörfchen Suttorf (Melle-Neuenkirchen/ Niedersachsen)

Mit seiner 1000 Jährigen Geschichte, öffnet all seine Höfe und Stallungen für die Kunst.

 

Dieses Jahr sind 70 Künstler vertreten, von Holz-Schnitzer, Holzbildhauer, Patchwork, Silberschmuck, historische Glasperlen, Recycling-Mosaik,

Stein-Skulpturen, Metall-Objekte, Licht-Objekte, Weidengeflecht, Goldschmiedin, Keramik, Glaskunst, Malerei, Fotografie uvm.

 

Für das Leibliche Wohl ist auch ausreichend gesorgt, Erfrischungsgetränke, Grill, Baguette, Wein, Kaffe & Kuchen, Pizza und Flammkuchen.

 

Während der gesamten Veranstaltung wird das Dorf für den Durchgangsverkehr gesperrt. Für Parkmöglichkeiten wird gesorgt.




Di 4. Juli 2017

Hamburgs Museen sagen Danke – G20 Aktion

Am Sonntag, dem 9. Juli 2017, ist der Eintritt in die städtischen Museen Hamburgs und die Häuser der Kunstmeile kostenfrei. Die Hamburgische Bürgerschaft hatte dies im Juni beschlossen, als Geste des Dankes für das Verständnis der Hamburgerinnen und Hamburger für die Beeinträchtigungen, zu denen es vor und während des G20-Gipfels in der Stadt kommen kann. Auch einige private Museen und Ausstellungshäuser werden sich eigenständig an der Sonderaktion beteiligen und ebenfalls am 9. Juli kostenfrei ihre Türen öffnen.

Banner Hamburg

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: »Wenn Hamburg Gastgeber für den G20-Gipfel ist, bietet die Stadt ein Forum für die Diskussion der Fragen, die die Welt momentan bewegen. Diese Fragen sind es auch, die die Hamburger Kultureinrichtungen beschäftigen und die sie auf verschiedenste Weise aufgreifen. Die Museen sind dabei wichtige Orte der Auseinandersetzung mit unserer Stadt, unserer Gesellschaft und der Welt, in der wir leben. Mit einem eintrittsfreien Tag nach dem G20-Gipfel drückt die Stadt ihre Wertschätzung und ihren Dank gegenüber den Hamburgerinnen und Hamburgern aus.«
In den städtischen Museen und allen Häusern der Kunstmeile ist der Eintritt am 9. Juli 2017 kostenfrei.

Das Haus der Photographie und die Halle für aktuelle Kunst der Deichtorhallen sind am betreffenden Sonntag, 9. Juli von 11 bis 18 Uhr kostenfrei geöffnet. Diese Regelung gilt jedoch nicht für die Sammlung Falckenberg in Hamburg-Harburg: Führungen durch die Ausstellung HANNE DARBOVEN – GEPACKTE ZEIT können wie gewohnt unter www.deichtorhallen.de/buchung gebucht werden.

Das Haus der Photographie und die Halle für aktuelle Kunst der Deichtorhallen bleiben aufgrund einer Großdemonstration am Samstag, 8. Juli 2017 ganztägig geschlossen. Die Sammlung Falckenberg in Hamburg-Harburg ist wie gewohnt geöffnet. Führungen durch die Ausstellung HANNE DARBOVEN – GEPACKTE ZEIT können unter www.deichtorhallen.de/buchung gebucht werden.

AKTUELLE AUSSTELLUNGEN

BILL VIOLA – INSTALLATIONEN
Bis 10. September 2017
Halle für aktuelle Kunst
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VIVIANE SASSEN – UMBRA
Bis 20. August 2017
Haus der Photographie
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ANDREAS MÜHE – PATHOS ALS DISTANZ
Bis 20. August 2017
Haus der Photographie
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HANNE DARBOVEN – GEPACKTE ZEIT
Bis 3. September 2017
Sammlung Falckenberg
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Di 27. Juni 2017

Roland Nachtigäller als Marta-Direktor wieder gewählt

Das ist doch mal ein schönes Zeichen für Vertrauen und gut gemachte Arbeit. Der Rat der Stadt Herford hat den Vertrag von Direktor Roland Nachtigäller um weitere 5 Jahre verlängert. Herzlichen Glückwunsch Roland Nachtigäller, der Stadt und der Region das ein guter Museums- und Kunstmann da bleibt.

Bild: Porträt Roland Nachtigäller, Foto: Hans Schröder

Und hier die offizielle Bekanntmachung:

Mit einstimmigem Votum hat sich der Rat der Hansestadt Herford für die vorzeitige Ver­trags­verlängerung von Roland Nachtigäller, künstlerischer Direktor und Geschäftsführer des Museums Marta Herford, um weitere fünf Jahre ausgesprochen. Damit folgten die Gemeindevertreter dem Vorschlag von Bürgermeister Tim Kähler, den erfolgreichen Museumsdirektor, dessen Vertrag im Oktober 2018 ausgelaufen wäre, für eine dritte Amtszeit zu verpflichten. Weiterlesen »