KUNSTFREUNDE das Blog über Kunst, Künstler und Ausstellungen

Mi 24. Mai 2017

Deutsche Gegenwartskunst in der Verbotenen Stadt- Deutschland 8

Im Rahmen des ersten Meetings beim „People-to-People Dialogue“ in Peking, unter Leitung der Vizepremierministerin der VR China, Liu Yandong, und des deutschen Vizekanzlers und Außenministers Sigmar Gabriel, unterzeichneten Fan Di’an (Präsident der Central Academy of Fine Arts, Peking) und Walter Smerling (Vorsitzender der Stiftung für Kunst und Kultur e.V. Bonn) den Kooperationsvertrag zur Ausstellung „Deutschland 8 – Deutsche Kunst in China“.

Die Ausstellung versammelt 50 Künstler mit rund 350 Werken, u.a. Georg Baselitz, K.O. Götz, Katharina Grosse, Andreas Gursky, Candida Höfer, Anselm Kiefer, Alicja Kwade, Markus Lüpertz, A.R. Penck, Sigmar Polke, Neo Rauch, Gerhard Richter, Michael Sailstorfer, Emil Schumacher und Rosemarie Trockel. An acht Ausstellungsorten in Peking werden ihre Arbeiten zu sehen sein, darunter im CAFA-Museum, Today Art Museum, Minsheng Museum, Red Brick Museum und im Tai Miao Tempel in der Verbotenen Stadt. Erstmals überhaupt wird an diesem historischen Ort westliche Gegenwartskunst gezeigt. Die zentrale Eröffnung in der Verbotenen Stadt findet am Sonntag, dem 17. September 2017 statt.

„Deutschland 8“ versteht sich als Antwort auf „China 8“, die große Schau chinesischer Gegenwartskunst, die 2015 im Ruhrgebiet zu sehen war. Minister Gabriel hat das Projekt als hervorragendes Zeichen für Verständigung und interkulturellen Dialog gewürdigt.

Gemeinsame Veranstalter sind die Stiftung für Kunst und Kultur e.V. Bonn und die Central Academy of Fine Arts, Peking. Hauptsponsoren der Ausstellung sind die Volkswagen Aktiengesellschaft und Air China. Weitere Förderer sind das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland und die Adolf Würth GmbH & Co. KG, Allianz SE, Deutsche Lufthansa AG, Fuchs Petrolub SE, HSBC, Huawei, KION Group, Siemens AG, Rheinmetall AG und Weichai Power.




Mi 24. Mai 2017

Ausstellung Andreas Achenbach. Revolutionär und Malerfürst in Düsseldorf

Das Museum Kunstpalast rüstet sich zu einer großen Neubewertung und Ausstellung des ersten Malerfürsten seit Rubens. Mit Andreas Achenbach wird einer der Begründer der Düsseldorfer Malerschule geehrte. Und im Museum Kunstpalast, weil deren einzigartiger Sammlung von Werken der Düsseldorfer Malerschule eben auch ganz viele Achenbachs beinhaltet. Mit Andreas Achenbach (1815-1910) wird einem der bedeutendsten Protagonisten eine ungewöhnliche Ausstellung mit größtenteils unveröffentlichten Werken und Lebensdokumenten gewidmet. Am dem 7. Juli bis zum 1. Oktober 2017. Eine tolle Sommerausstellung zuzusagen.

Bildquelle: Abb.: Andreas Achenbach, Küstenlandschaft, München 1837, Öl auf Leinwand, Privatsammlung © Museum LA8 Baden-Baden

Die ausgestellten Gemälde, Zeichnungen, Druckgrafiken, Skizzenbücher, Briefe und Dokumente stammen aus einer privaten Sammlung, die über Jahre von einem ausgewiesenen Achenbach-Kenner zusammengetragen wurden. Die Ausstellung regt dazu an, dieses große Malergenie des 19. Jahrhunderts unter neuen Vorzeichen zu entdecken und als eine Künstlerpersönlichkeit zwischen den gegensätzlichen Polen Revolutionär und Malerfürst neu zu bewerten. Andreas Achenbach (1815-1910) ist eine Jahrhundertfigur. Als Künstler erreichte er alles, was ein Maler und Grafiker damals in Deutschland und im internationalen Raum erreichen konnte: ein großartiges, umfangreiches Werk, Ruhm und künstlerische Anerkennung auch unter den Kollegen der Düsseldorfer Malerschule, gesellschaftlichen Aufstieg und bei alledem persönliche Unabhängigkeit. Seine politischen Karikaturen um das Revolutionsjahr 1848 zählten zu den schärfsten. Die später mehrmals angebotene Erhebung in den Adelsstand lehnte Achenbach beharrlich ab. Gegenüber den rasanten Innovationsschüben des industriellen Zeitalters zeigte er sich als ruhiger Beobachter jenseits von Technikverherrlichung oder -verteufelung.




Mi 24. Mai 2017

Kirchentag Berlin honoriert Künstlerengagement

Das bildende Künstlerinnen und Künstler häufig angefragt werden, um bei Projekten oder Veranstaltungen ohne Honorierung ihre Arbeitn zu zeigen ist bekannt. Das der Evangelische Kirchentag jetzt in Berlin ein Künstlerhonorar zahlt ist sehr außergewöhnlich. Aber eben auch ein Zeichen, dass es geht und dass das wirtschaftliche Überleben der Kunst auch durch jeden Nutzer und jede Nutzerin gewährleistet werden kann.
Zitat: „Das Regionale Kulturprogramm in Berlin versucht, bei diesem Kirchentag diese »Künstlerbenachteiligung« zu durchbrechen. Wir zahlen Honorare an die Künstlerinnen und Künstler, die in St. Matthäus, St. Elisabeth und in der Zwinglikirche ausstellen, und auch die freiberuflichen Autorinnen und Autoren dieser Zeitung erhalten ein Honorar für ihre Tätigkeit. Wir wollen nicht, dass Künstlerinnen und Künstler, die in prekären Verhältnissen arbeiten müssen, noch mehr ausgebeutet werden.“
Den ganzen Text und die Entwicklung dahin ist hier zu finden.

Eine gute Entwicklung, die überall in den Kanzleien, Büros, Foyers der Stiftungen, Banken, Rechtsanwälte usw. einziehen sollte. Spannend wird dann, ob der Automatismus, auf die Honorare auch Künstlersozialkasse und VG Bildkunstbeiträge zu zahlen auch greift. Dann könnte diese löbliche Entwicklung auch schnell wieder zu Ende sein.




Mi 24. Mai 2017

Berlinische Galerie zeigt Erik Bünger im IBB-Videoraum

Im IBB-Videoraum werden über den Zeitraum eines Jahres zwölf Künstlerinnen und Künstler präsentiert, die durch ihren innovativen Umgang mit den Medien Film und Video aufgefallen sind. Die Reihe wird im Juni mit Werken von Erik Bünger fortgesetzt (31.05.–26.06.2017). Am 15.06. um 19 Uhr findet in der Berlinischen Galerie außerdem die Premiere von Erik Büngers neuer Performance „The Elephant who was a Rhinoceros“ statt (in englischer Sprache, Eintritt frei).

Erik Bünger beschäftigt sich in seiner Kunst vorrangig mit der menschlichen Stimme und ihrem komplexen Verhältnis zum Körper, zu Sprache, Musik und Technologie. Ihn interessiert die besondere Qualität der Stimme, unabhängig vom Sprecher zu existieren und mitunter ein Eigenleben zu entwickeln. Büngers Projekte gibt es häufig sowohl als eigenständige Videoarbeiten wie auch als Performances. Dies gilt auch für die Trilogie A Lecture on Schizophonia (2008–2011), The Third Man (2010) und The Girl Who Never Was (2014), die erstmalig in Berlin komplett gezeigt wird.

Weitere Informationen




Mi 24. Mai 2017

Picasso Museum Münster zeigt die Collection Lambert

Ab dem 2. Juni bis zum 1. Oktober 2017 zeigt das Picasso Museum Münster die Ausstellung „Von Christo bis Kiefer – Die Collection Lambert, Avignon“. Dabei präsentiert das Picasso-Museum rund 100 Gemälden, Skulpturen, Fotografien, Zeichnungen, Video- und Soundinstallationen entscheidende zeitgenössische Positionen der letzten 50 Jahre. Künstler wie Nan Goldin, Cy Twombly, On Kawara, Ellsworth Kelly, Denis Oppenheim, Richard Long und Julien Schnabel stehen beispielhaft für das gute Gespür des Galeristen Yvon Lambert, der die Werke beginnend in den 1960erJahren in einer einzigartigen Sammlung zusammentrug, die nie zuvor in Deutschland ausgestellt wurde. Durch seine Arbeit wurden die damals noch jungen Kunstrichtungen Minimal Art, Land Art und Konzeptkunst in Europa bekannt und etabliert.

Unverkennbar schlägt die Ausstellung die Brücke zu den vielen Künstlern, die bereits an den Skulptur Projekten der vergangenen Jahrzehnte teilgenommen haben. Das Werk „Pure Consciousness“ des Japaners On Kawara ist eine offizielle Station der Skulptur Projekte 2017 im Picasso-Museum.

Wie gewohnt zeigt das Museum parallel auch Werke aus seinem eigenen Picasso-Bestand. Die Schau „Picasso und das Mittelmeer“ (2.6.-1.10.2017) spiegelt mit rund 40 Grafiken und Keramiken des Spaniers die unterschiedlichen Mentalitäten des europäischen Mittelmeerraumes und ihre Einflüsse auf Picassos Leben und Werk.

Kunstmuseum Pablo Picasso Münster,

Picassoplatz 1, 48143 Münster.




Fr 5. Mai 2017

Kunsthalle Kiel zeigt Anita Albus

Anita Albus ist für ihre literarischen und künstlerischen Werke vielfach ausgezeichnet worden. Sie erhielt das Bundesverdienstkreuz (2001), den Ordre des Arts et des Lettres (2009) sowie 2014 den Bayerischen Maximiliansorden für Kunst und Wissenschaft. Nicht unähnlich den Damen der Gesellschaft, die sich der Schönheit der Natur verschrieben haben. Zeit und Ausdauer, dazu technisches Können gehören zu den Voraussetzungen um so ein Werk zu schaffen.

Das künstlerische Schaffen von Anita Albus ist ein widerständiger Solitär in der Gegenwartskunst: Die Künstlerin bannt ihre Motive mit äußerster Präzision und Detailgenauigkeit auf der Basis selbst hergestellter Farben und mittels eines exakten, geschichteten Farbauftrags auf den Malgrund. Anita Albus schafft so Bilder von intensiver Leuchtkraft und augentäuschender Genauigkeit. Ihre Werke entstehen in monate˗ zum Teil jahrelangen Prozessen, deren Präzision nur vor dem Original und oft nur mit einer Lupe nachvollzogen werden kann. Niederländische Malerei – Miniaturen und Stillleben – beispielsweise von Jan van Eyck und Rogier van der Weyden hat Anita Albus in jeder Hinsicht auf das Genaueste studiert. In ihren eigenen Bildern finden sich immer wieder Anklänge an die künstlerische sowie technische Präzision der Werke von Künstlern wie Joris Hoefnagel, Otto Marseus von Schrieck oder Maria-Sibylla Merian. Die künstlerischen Werke von Anita Albus stehen im engen Zusammenhang mit ihren natur- und kunsthistorischen Forschungen und Schriften. Davon zeugen beispielsweise die publizierten Werkserien „Das botanische Schauspiel. Vierundzwanzig Blumen nach dem Leben gemalt und beschrieben“ (2007) und „Von seltenen Vögeln“ (2005). Untersuchungen zu Flora und Fauna sind verschränkt mit der Geschichte der Naturwissenschaften, der Kunst und mit dem Wissen um künstlerische Techniken („Die Kunst der Künste. Erinnerungen an die Malerei“ (1999). Neben Pflanzen- und Tierdarstellungen gehören zum Werk der Künstlerin auch fantastische, verschachtelte Bildwelten und Miniaturen, wie Anita Albus sie beispielsweise in ihren Kinderbüchern publiziert hat („Der Himmel ist mein Hut, die Erde ist mein Schuh“, (1973) sowie „Der Garten der Lieder“, (1974).
Die Ausstellung widmet sich dem Werk der in München und im Burgund lebenden Künstlerin und Autorin Anita Albus (*1942 in München). Anlass ist der Erwerb von insgesamt 63 Werken Anita Albus‘ durch die Karl-Walter Breitling und Charlotte Breitling-Stiftung für die Sammlung der Kunsthalle zu Kiel im Jahr 2016. Bis auf wenige Ausnahmen sind sämtliche bis 2004 entstandenen Werke als Konvolut zum Verbleib in der Kunsthalle zu Kiel bestimmt.
Anita Albus – Die Kunst zu sehen

Laufzeit der Ausstellung: 20. Mai 2017 bis 27. August 2017




Do 4. Mai 2017

Landesausstellung Karl Marx 1818–1883. LEBEN. WERK. ZEIT

Am 5. Mai 2018 feiert die Stadt Trier den 200. Geburtstag ihres berühmten Sohnes Karl Marx und eröffnet aus diesem Anlass die große Landesausstellung Karl Marx 1818–1883. LEBEN. WERK. ZEIT. Bis zum 21. Oktober 2018 widmet sich die kulturhistorische Ausstellung dem Leben und Wirken des Gelehrten und Revolutionärs in seiner Zeit.
Das Jubiläumsprogramm zum 200. Geburtstag von Karl Marx führt mit verschiedensten Veranstaltungen durch das Jahr. Neben einem großen Wissenschafts-Symposium der Universität Trier unter der Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission beschäftigen sich zahlreiche Akteure in Musik- und Theaterproduktionen, Vorträgen oder auch weiteren Ausstellungen mit den unterschiedlichsten Aspekten von Marx‘ Leben und Wirken.

Zwei wichtige Kooperationspartner im Jubiläumsprogramm sind das Museum Karl-Marx-Haus der Friedrich-Ebert-Stiftung, das 2018 seine neu konzipierte Dauerausstellung präsentieren wird, sowie das Museum am Dom des Bistums Trier mit der Sonderausstellung „LebenWert Arbeit“ mit zeitgenössischer Kunst zum Themenfeld Arbeitswelten und Menschenwürde.


Bildquelle: Willi Sitte, Porträt Karl Marx, 2. Hälfte 20. Jahrhundert, Dauerleihgabe der Bundesrepublik Deutschland an das Stadtmuseum Simeonstift Trier

Wer war Marx und was trieb ihn an? Was regte ihn zu seinen Werken an, die später weltbekannt wurden? Was kann man heute noch von ihm lernen? Diese und zahlreiche weitere Fragen stellt die Landesausstellung an zwei Ausstellungsstandorten mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten im Rheinischen Landesmuseum Trier und im Stadtmuseum Simeonstift Trier. In modernen architektonischen Rauminszenierungen sollen mehrere hundert Exponate aus Museen und Sammlungen in ganz Europa in Szene gesetzt werden. Gemälde und Grafiken sowie kulturhistorische Exponate, darunter Maschinenteile, Fahnen, originale Dokumente oder Skulpturen vermitteln einen eindrücklichen Zugang zur Lebens- und Arbeitswelt des 19. Jahrhunderts und laden die Besucherinnen und Besucher ein, in das Leben von Karl Marx und in diese wechselvolle Zeit einzutauchen.

Den Menschen Karl Marx mit seiner Familie, die verschiedenen Aufenthaltsorte seines bewegten Lebens und wichtige Weggefährten im In- und Ausland nimmt die Ausstellung „Stationen eines Lebens“ im Stadtmuseum Simeonstift Trier in den Blick. Welche Rolle spielten Trier, Paris und London im Leben von Marx? Wer und was prägte den jungen Denker? Grundlage für diese und viele weitere Fragen sind unter anderem persönliche Zeitdokumente und Lebensschilderungen, die auf knapp 600 m² Ausstellungsfläche die Biographie von Karl Marx beleuchten und so ein lebendiges Bild des Menschen hinter der Ikone zeichnen.

Das Rheinische Landesmuseum Trier beleuchtet unter dem Titel „Leben. Werk. Zeit.“ Karl Marx und sein Jahrhundert: Auf rund 1.000 m² Ausstellungsfläche wird der intellektuelle wie politische Werdegang von Marx nachgezeichnet. Prägend für den Philosophen und späteren Ökonomen ist dabei das 19. Jahrhundert mit seinen wirtschaftlichen und sozialen Umbrüchen: Freiheits- und Demokratiebestrebungen wie auch Industrialisierung und Urbanisierung sind Kennzeichen dieser bewegten und spannungsreichen Zeit. Die Ausstellung gewährt Einblicke in Marx‘ wichtigste Schriften und zeigt dabei, was an den Ideen des herausragenden Analytikers seiner Zeit bis heute aktuell ist.




Mi 3. Mai 2017

60 Jahre – 60 Plakate Saarländischer Rundfunk Off-Air

Die Plakatausstellung 60 Jahre – 60 Plakate. Saarländischer Rundfunk Off-Air ist eine Kooperation des Deutschen Zeitungsmuseums mit dem Saarländischen Rundfunk anlässlich des 60jährigen Geburtstags des Senders. Die grafisch anspruchsvollen Eventplakate und Gigposters sowie die lauten, bunten und brüllenden Werbeplakate führen durch das sechs Jahrzehnte lange Wirken des Senders als Kultur-, und Heimatstifter und erinnern an bekannte Sendungen, Konzerte, Reihen und Stars. Die Präsentation zeigt auf beeindruckende Weise das Wirken des Saarländischen Rundfunks als Veranstalter, Kooperationspartner und Medienpartner außerhalb seines journalistischen Auftrags und seiner Kommunikationswege Radio, Fernsehen und Online. Zugleich bietet die Präsentation auch einen Einblick in das Schaffen saarländischer Grafiker sowie Werbe- und Grafikagenturen. Den Besucher erwartet eine bunte Zeitreise durch 60 Jahre Kulturgeschichte des Saarlandes und des Saarländischen Rundfunks – ergänzt durch entsprechende Exponate aus der Sammlung des Deutschen Zeitungsmuseums wie Musikzeitschriften oder Schallplattenhüllen.

Bildquelle: Spitzenprogramme © Saarländischer Rundfunk

Der Eintritt in die Ausstellung ist frei!

Öffnungszeiten: Di-So 10-16 Uhr

Kontakt: Deutsches Zeitungsmuseum Am Abteihof 1 66787 Wadgassen Tel: +49 (0)6834.9423-0 info@deutsches-zeitungsmuseum.de www.deutsches-zeitungsmuseum.de
13. Mai bis 30. Juni 2017 Deutsches Zeitungsmuseum Wadgassen

Vernissage: 12. Mai 2017, 18 Uhr




Mi 26. April 2017

Deichtorhallen zeigen Andreas Mühe – Pathos als Distanz

Mit Andreas Mühe (*1979 in Karl-Marx-Stadt) stellt das Haus der Photographie der Deichtorhallen vom 19. Mai bis 20. August 2017 erstmals das junge, vielversprechende Œuvre des deutschen Fotografen vor, dessen ästhetische Wahrnehmung von der Welt des Theaters, der Inszenierung und der Verwandlung geprägt ist.

Die in enger Zusammenarbeit zwischen Andreas Mühe und Ingo Taubhorn, Kurator des Hauses der Photographie, inszenierte Ausstellung »Pathos als Distanz« unternimmt den Versuch eines Deutschlandbildes aus den Augen des Künstlers. Arbeiten aus allen Werkkomplexen Andreas Mühes finden im vom »Großen Festsaal« des Hamburger Rathauses inspirierten Hauptraum der Ausstellung im Zentrum des Hauses der Photographie in einer einzigartigen Inszenierung zusammen. Wie selbstverständlich werden Bezüge unter den Bildern aus bekannten Werkzyklen wie »Neue Romantik«, »Obersalzberg« oder »A.M.« aber auch bisher unveröffentlichte Arbeiten aus »Wald« oder »Jagd« sichtbar. Drei gesonderte Kabinette stellen in intimeren Rahmen Arbeiten aus drei Werkkomplexen vor, die als geschlossene Serien gezeigt werden, darunter »Haltung«. Weiterlesen »




Mi 26. April 2017

Mentales Gelb. Sonnenhöchststand – Kunstausstellung im Lenbachhaus

Das ist doch mal ein ambitionierter Titel: Mentales Gelb. Sonnenhöchststand – Die Sammlung KiCo im Lenbachhaus-
Dahinter verbirgt sich eine Kooperation des Münchner Museums mit dem Kunstmuseum Bon. Die so bezeichnete Ausstellung »Mentales Gelb. Sonnenhöchststand« ist eine Präsentation der Sammlung KiCo von Doris und Hans-Gerd Riemer aus Bonn. Die Sammlung ist seit Mitte der 1990er Jahre an beiden Museen in Bonn und München beheimatet. Der Schwerpunkt der Sammlung lag in ihren Anfängen auf monochromer Farbmalerei, hat sich jedoch im Lauf von zwei Jahrzehnten auf ein weites Spektrum von Gegenwartskunst bis hin zu raumgreifenden Installationen ausgedehnt.

Ankäufe erfolgen unter der Prämisse, vollständige Werkgruppen oder ganze Raumkonzepte in die Sammlung zu integrieren. Die erworbenen Werke sollen den öffentlichen Museen dauerhaft zur Verfügung stehen. In enger Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen den Sammlern und den beiden Museen wird die Sammlung kontinuierlich erweitert und ermöglicht so die sinnvolle Ergänzung auch der Museumsbestände. Die Sammlung KiCo unterstützt das Lenbachhaus ebenso wie das Kunstmuseum Bonn ganz maßgeblich dabei, ihre jeweils eigene Sammlungspolitik auch in den kommenden Jahren entsprechend fortzusetzen.

6. Mai–8. Oktober 2017 im Atrium des Lenbachhauses, Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München Luisenstraße 33, 80333 München

Künstlerinnen und Künstler in der Münchner Ausstellung:
Franz Ackermann, Thomas Bechinger, Karla Black, Monica Bonvicini, Martin Boyce, Angela Bulloch, Heinz Butz, Antonio Calderara, Thomas Demand, Inge Dick, Thea Djordjadze, Ólafur Eliasson, Ceal Floyer, Isa Genzken, Katharina Grosse, Wade Guyton, Marcia Hafif, Charline von Heyl, Daniel Knorr, Maria Lassnig, Erik van Lieshout, Sarah Morris, Arnulf Rainer, Gerhard Richter, Rolf Rose, Karin Sander, Tomas Saraceno, Thomas Scheibitz, Adrian Schiess, Wolfgang Tillmans, Corinne Wasmuht